Automobiles

DSCF2461Wer die Cote d’Azur und die Seealpen mit seinem historischen Sportwagen und gemeinsam mit anderen befahren möchte, der sollte sich bei der Rallye Jean Behra anmelden, die alljährlich im September stattfindet: 560 Kilometer und über ein Dutzend Pässe in drei Tagen. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 begrenzt, was für eine familiäre Atmosphäre sorgt. Organisiert wird die Rallye von Alain Alquier, dem Vizepräsidenten des Automobilclubs von Nizza.

DSCF2451Alain sorgt auch für gastronomische Höhepunkte im Rahmenprogramm, bei dem immer ausgesuchte ligurische und provenzalische Spezialitäten gereicht werden.

DSCF2626Die Gilco Tour, eine Rallye historischer Sportwagen, führt in diesem Jahr auch durch St. Paul de Vence. Zu den Teilnehmern gehören diverse Porsche 356, aber auch ein prachtvoller Fiat Barchetta aus den 1950ern und ein seltener Stanguellini (knallrot).

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DSCF1892Der Trödelmarkt in St. Raphaèl zeigt die spezielle Form der automobilen Kultur in Frankreich: Werbeanzeigen aus den 1960ern, hier für einen Opel Rekord, werden ebenso angeboten wie die umfassende Comic-Literatur zum Rennfahrer Michel Vaillant.

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DSCF1574Madame Halleur in der Werkstatt ihres Ehemannes Claude, der in Saint-Andiol am Fluss Durance klassische Automobile restauriert. Natürlich am liebsten französische: das graue Peugeot 304 Cabrio sah einstmals aus wie das gerade eingelieferte, goldfarbene des gleichen Typs. Die umfassende Restaurierung hat einen fünfstelligen Euro-Betrag gekostet.

DSCF1577Das Team um das Ehepaar Halleur arbeitet aber auch gerne englische Autos auf: darunter zwei Triumph Spitfires, ein Morgan Plus 8 und ein Rover 3.500. Schmuckstück des derzeitigen Angebots ist ein Peugeot 404, Baujahr 1968 mit der Original-Karosserie des Turiner Edel-Designers Pininfarina.

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N7_MuseeN7Vor dem Museum der Route Nationale 7, im Jahr 2012 zwischen dem Dorf Piolenc und Orange eröffnet, sind historische Fahrzeuge aus der großen Zeit der Fernstraße ausgestellt. Links ein alter Spritzenwagen der Feuerwehr von Orange, rechts ein winziger Eriba-Wohnwagen, in der Mitte ein Simca Aronde, Baujahr 1958. Leider sind alle nicht mehr fahrbereit.

Kapitän_Start

Der Kapitän ruht noch in der Opel Classic Sammlung – nicht mehr lange, in wenigen Tagen starten wir wieder im Kapitän auf die N7

 

N7_gendarmeriela Gendarmerie, Faites de la N7 à Pougues-les-Eaux

N7_mirroirsur la N7

N7_famille.2Familientreffen auf der Nationale 7, heute in Pougues-les-Eaux

N7_autres.4les autres – Weggefährten getroffen in Pougues-les-Eaux

 

N7_familyFamilientreffen in Valence

N7_autres4les autres – Weggefährten, getroffen in Valence

Opel Kapitän, Bj 1956

N7_Hotel„Unser“ Opel Kapitän, Rufname Hans-Joachim, vor dem Hotel „La Treille Muscate“ in Cliousclat, einem Dorf von Töpfern, Kunsthandwerkern und Lebenskünstlern, 2 Kilometer oberhalb der Route Nationale 7. Unsere Unterkunft nach einer abermals anstrengenden, aufreibenden aber auch sehr erfüllenden Etappe.

N7_4CVEin Renault 4CV aus den 1950er Jahren bei der Restaurierung in einer Werkstatt in Liveron, Departement Drome – das erste französische Automodell mit einer Auflage von mehr als einer Million. Was seinerzeit bei französischen Zeitgenossen einen ähnlichen Nimbus wie in Deutschland zum Volkswagen Käfer hervorrief.

N7_Garage1Thierry Minodier betreibt eine Garage „toutes marques“ an der ehemaligen RN 7 in Tain l’ Hermitage. Das Gebäude, reinstes Art Deco mit hohem Campanile, hat sein Großvater errichtet.

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N7_Garage3Die Regale und Archive der Werkstatt wurden seither weder um- noch ausgeräumt.

N7_Garage.HotchkissThierry besitzt einen sehr seltenen Hotchkiss 620. Für dessen Restaurierung findet er jedoch nicht genug Zeit, da er sich vornehmlich seiner Sammlung historischer Motorräder aus den 1970ern widmet. Thierry hat drei Söhne und hofft, dass einer der drei das Geschäft übernehmen und in seinem Sinn fortführen wird.

 

les autres – die Weggefähten des Tages

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Opel Kapitän Bj 1956

N7_Opel.KapitänReflektion im Heckflossen-Kotflügel unseres Opel Kapitän: Das Wetter ist gut, die Sonne strahlt frühlingshaft-mild vom blauen Himmel, ein leichter Südwind trägt milde Mittelmeer-Luft bis in die Berge des Lyonnais.

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Opel Kapitän – unser Auto

Die ersten Etappen unserer Reise befahren wir mit einem restaurierten Opel Kapitän, Bj, 1956. Der zweifarbig lackierte Wagen stammt aus der historischen Sammlung und ist eine Leihgabe der Adam Opel AG, Rüsselsheim, die damit das Projekt „Route Nationale 7 – Straße der Sehnsucht“ maßgeblich fördert und sponsert. Dafür schon an dieser Stelle herzlichen Dank!

 

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les autres – die Weggefährten auf der N7

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Kapitän 1956 - weinrot

Zu seiner Zeit war der Kapitän Opels Spitzenmodell – und eine der beliebtesten weil solidesten und komfortabelsten Reiselimousinen. Sein 6-Zylinder-Reihenmotor holte 68 PS aus 2,5 Litern Hubraum und erlaubte eine Spitzengeschwindigkeit von 138 km/h. Damals. Wir jedoch wollen unseren historischen Reisegefährten nicht überstrapazieren – zumal in Frankreich abseits der Schnellstraßen – somit auf unserer kompletten Strecke entlang der N7– ein Tempolimit von 90 km/h gilt. Das 3-Gang-Getriebe des Kapitäns war noch nicht vollständig synchronisiert, bot aber in der hier eingebauten Variante ein Overdrive.

 

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